Unter dem Motto „Sing mit uns“ präsentiert die Chorgemeinschaft Molfsee ein buntes Programm aus Schlagern, Gospels, Shanties und Volksliedern. Zu hören sind bekannte Melodien von Elvis, Hanne Haller, Karat und Nicole, bei denen Mitsingen ausdrücklich erwünscht ist!
Chorgemeinschaft Molfsee
Günther Fielmann Kolleg im Jahr100Haus
60 min.
Eintritt frei
Im Rahmen der Ausstellung Wohltemperiert. Für klimagerechte Architektur! nehmen wir das Material Lein in den Fokus und wollen gemeinsam mit euch Flachs zu Leinen verarbeiten. Denn das Wissen um den Anbau und die Verarbeitung geht langsam verloren. Dabei war die Herstellung von Leinen eine wichtige Grundlage der früheren Bauern und wurde mit mühevoller Arbeit auf allen Höfen betrieben, um den Eigenbedarf an Textilien zu decken.
Beim Brakköst wollen wir alle Arbeitsschritte zeigen, die man für die Verarbeitung von Flachs zu Leinen braucht. An historischen Geräten brecheln wir den Flachs, wir schwingen und hecheln ihn, um Fasern zu gewinnen, die wir dann verspinnen können.
Wer im Rahmen des Community-Projektes 1 qm Lein selbst im Garten Flachs angebaut hat, kann ihn gerne mitbringen und hier vor Ort verarbeiten. Alle Infos dazu unter: 1qm Lein kommt nach Deutschland.
Familien, Kinder
Landesmuseen SH
normaler Eintrittspreis, siehe Besuch
Die jährliche Meisterschaft des Vereins Schleswiger Pferdezüchter e.V. (VSP) wird in diesem Jahr im Freilichtmuseum Molfsee ausgetragen.
Ein buntes Programm zeigt den vielseitigen Einsatz dieser Pferde über den ganzen Tag. Die Schleswiger Kaltblutpferde werden vor der Kutsche, vor der Schleppe und unter dem Reiter in Aktion zu sehen sein. Traditionell wird der Vereinsmeister dabei im Wettbewerb „Schleppen“ ermittelt. Dabei muss ein schwerer Schlitten von den Pferden durch Hindernisse hindurchgezogen werden. Ziel ist es, den Parcours fehlerfrei und zügig zu durchfahren.
Neu dazu kommen in diesem Jahr im Anschluss ein Schauwettbewerb und eine Führzügelklasse.
Über das Schleswiger Kaltblut
Das Schleswiger Kaltblut ist ein im Norden von Deutschland beheimatetes mittelschweres Kaltblutpferd, das Ende des 19. Jahrhunderts aus verschiedenen Nutzpferderassen unter starkem Einfluss des Jütländers hervorgegangen ist.
Bis in die 1960er Jahre diente es als Arbeitspferd in der Land- und Forstwirtschaft, als Zugpferd für pferdebespannte Omnibusse, eingesetzt wurde das Schleswiger Kaltblut zudem in der Industrie, beim Militär und als Brauereipferd.
Heute werden die Kaltblüter als Reit-, Wagen- und Freizeitreitpferde genutzt, aber sie werden auch wieder in der Landwirtschaft eingesetzt und als Holzrückepferde in den Forsten und Baumschulen.
Der Verein Schleswiger Pferdezüchter e. V. (VSP) wurde im Jahr 1991 mit dem Ziel der Pflege und Erhaltung des vor dem Aussterben bedrohten Schleswiger Kaltblutpferdes gegründet. Heute hat der Verein ca. 220 Mitglieder.
Die Zahl der eingetragenen Stuten liegt bei ca. 130, die der Hengste bei ca. 16. Trotz der Bemühungen des Vereins steht das Schleswiger Kaltblut 2025 in der Kategorie „Erhaltungspopulation“ (effektive Populationsgröße <200 Tiere) auf der roten Liste der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).
Familien, Erwachsene
Verein Schleswiger Pferdezüchter e.V. (VSP)
Wiese vor der Windmühle aus Hollingstedt (Lageplan Museum Nr. 43)
normaler Eintrittspreis, siehe Besuch
Feiern Sie mit uns den 60. Museumsgeburtstag! In diesem Jubiläumsrundgang tauchen wir ein in unsere brandneue Dauerausstellung: Von den großen Meilensteinen des Museums über kleine Anekdoten des Arbeitsalltags – darüber möchten wir erzählen. Doch das ist nicht alles! Im Gelände warten einige überraschende Interventionen, die erfrischende Blicke aufs Museum bieten. Lassen Sie sich unterhalten und entdecken Sie „Molfsee“ mit neuen Augen!
Erwachsene
Hannelore Finck
Landesmuseen SH
+49 (0) 431 65966 22, service@landesmuseen.sh
60 min.
>> Eintritt: Erwachsene 14 Euro, erm. 12 Euro, Familien 29 Euro, Kinder/Jugendliche 5 Euro. Sichern Sie sich schon jetzt online Ihr Ticket und vermeiden Sie lange Wartezeiten am Einlass. WEITER…<<
>> Der Geländeplan zum Download. WEITER... <<
Liebevoll hergerichtete Häuser in einer historisch geprägten Herbstlandschaft: Es herrscht reges Treiben. Der Duft von Apfelkuchen und Kaffee, Bratwurst und vielen anderen, regional gefertigten Köstlichkeiten liegt in der Luft. Es ist wieder soweit: Im Freilichtmuseum Molfsee findet vom 3. bis 12.10., täglich von 10 bis 18 Uhr, der beliebte Herbstmarkt statt.
Über 130 Ausstellende präsentieren sich
Es präsentieren sich auf dem riesigen Museumsareal gut 130 Aussteller*innen. Sie bieten regionale Produkte an, kuschelig warme Kleidung für Erwachsene und Kinder, gewohnt hochwertiges Kunsthandwerk, sowie nicht zuletzt Pflanzen und Herbstdeko für Haus und Garten. Die Nordbauern Schleswig-Holstein mit verschiedenen regionalen Erzeugern und Direktvermarktern laden zu einem bunten Bauernmarkt auf dem Herbstmarkt ein. Wie immer stehen selbstproduzierte Waren im Vordergrund.
Großes kulturelles Angebot des Museums steht im Mittelpunkt des Marktes.
Im Mittelpunkt des Herbstmarktes steht in diesem Jahr das große Kulturangebot des Museums, das in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut worden ist. So können die Marktbesucher*innen auf ihrem Smartphone einen ganz neuen Medienguide fürs Freigelände nutzen (WEITER...), wo sie zahlreiche Informationen über die historischen Gebäude bekommen und vieles mehr. Darüber hinaus präsentiert das Museum drei neue Dauerausstellungen im Freigelände: Wind. Launischer Begleiter – stete Kraft (Holländermühle aus Hollingstedt), Licht.Gestalten. Das Freilichtmuseum neu erzählt (diverse Standorte im Gelände) und Gespeichert. Das Freilichtmuseum im Fokus (historischer Speicher Piehl aus Osterbelmhusen). Nicht zuletzt gibt es im Haus Schmielau aus Lehe wieder eine Selfie-Station. Ohne darüber zu viel verraten zu wollen: Stellen Sie sich vor, wie es wohl vor 60 Jahren beim Friseur gewesen sein mag, mit Trockenhauben und Lockenwicklern… Eine Kulisse, die für viel Spaß und ausreichend Schnappschüsse sorgen dürfte. Wer lieber eine technische Zeitreise antreten möchte, dem legen wir ans Herz, sich unsere kleine Schau über erste Rechenmaschinen bis hin zum modernen 3-D-Drucker anzuschauen (ebenfalls Haus Schmielau). Und, und, und…
Anreise mit ÖPNV und Fahrrad
Das Museum, die Gemeinde Molfsee und der Kreis Rendsburg-Eckernförde bitten eindringlich darum, auf Grund der eingeschränkten Parkplatz-Situation am Museum (an den Wochenenden und am 3.10. steht der Parkplatz am Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Hamburger Chaussee 25, Flintbek zur Verfügung) die Angebote des ÖPNV in Anspruch zu nehmen.
An allen Veranstaltungstagen verkehren die Busse der Linien 780 / 790 / 795 zwischen dem Hauptbahnhof Kiel und der Gemeinde Flintbek täglich im attraktiven 20/30Minuten-Takt und werden so zum beliebten und zuverlässigen Herbstmarkt-Shuttle. Darüber hinaus stehen direkt am Museum zwei Fahrradparkplätze zur Verfügung. Und auch die beliebten Leihräder der Sprottenflotte sind in Molfsee wieder mit von der Partie.
Landesmuseen SH
Die Führung durch die Ausstellung sowie durch ausgewählte historische Häuser im Freigelände rückt die traditionelle Baukultur in den Fokus und geht der Frage nach, welche Bauformen und Materialien eine für den Menschen angenehme Temperatur in Räumen ermöglich(t)en. Früher wurden durch effektive Energienutzung und kluge Formgebung Räume „wohltemperiert“ und für bestimmte Anlässe genutzt. Anhand dieser Beispiele lässt sich auch für die Zukunft des Bauens neue Impulse und ein Umdenken unserer vorhandenen Ressourcen ableiten.
Erwachsene
Liesel Lodde-Schettel
Landesmuseen SH
+49 (0) 431 65966 22, service@landesmuseen.sh
90 min.
Was verraten uns die Häuser im Museum über die ehemaligen Bewohner? Beim Vergleich zweier Höfe werden die Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede deutlich.
Erwachsene
Werner Klein
Landesmuseen SH
+49 (0) 431 65966 22, service@landesmuseen.sh
60 min.
In der Kerzen-Werkstatt ziehen, drehen und gießen wir Kerzen mit Bienenwachs. Zudem erfahren Sie alles rund um Bienen und wie das Bienenwachs entsteht.
Familien, Kinder
Martin Liebenthal
Landesmuseen SH
+49 (0) 431 65966 22, service@landesmuseen.sh
90 min.
(Material wird vor Ort gezahlt)
zzgl. Eintritt
Dor is miene Heimat, dor bün ik tohuus? Dat Dörp in de verleden 100 Johren hett sik ännert. In de oolen Buerndörper geev dat Arbeit för veele. De Inkoop wurrn in dat Dörp maakt un de Festen gemeensam fiert. Vondag gifft dat bloot noch wenig Buernhööf, dat Leven findt tonehmend buten statt. Groote Maschinen ännern de Landschap. Geev dat fröher un gifft dat vondaag noch sowat as „Landlust“? Dorto will ik di wat vertellen.
Erwachsene
Dirk Söhren
Landesmuseen SH
+49 (0) 431 65966 22, service@landesmuseen.sh
60 min.
Redensarten und Redewendungen machen unsere Sprache bunt und lebendig. Aber woher kommen Sie und weiß man eigentlich noch was sie genau bedeuten? Meistens wurden die Redensarten nur mündlich weitergegeben und variierten auch von von Ort und Land. Hier im Freilichtmuseum finden wir viele Beispiele und Anknüpfungspunkte für Redensarten und nehmen Sie alle mal genauer und mit viel Humor unter die Lupe.
Familien
Walter Bellinghausen
Landesmuseen SH
+49 (0) 431 65966 22, service@landesmuseen.sh
60 min.