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Bis 2025: Modernisierung des Geländes

Sanierung von 28 historischen Häusern/ neue digitale Vermittlungsformate

Finanziert von Bund, Land und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) ist die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen in der Lage, bis Ende 2025 eine umfangreiche Sanierung und Restaurierung an 28 historischen Gebäuden des Freilichtmuseums Molfsee vorzunehmen. Zudem wird mit Hilfe neuer digitaler Formate die Weiterentwicklung der Vermittlungsarbeit im Freigelände und in den Häusern vorangetrieben.

Insgesamt stehen in den nächsten drei Jahren 5,9 Millionen Euro zur Verfügung. Mit diesem Geld können historische Gebäude nicht nur saniert, sondern auch im Sinne der dringend gebotenen Inklusion ihre Zugänglichkeit verbessert werden. Rund die Hälfte der Häuser auf dem 40 Hektar großen Museumsgelände werden im Zuge des Modernisierungsprozesses überarbeitet. Reetdächer werden Instand gesetzt, Fach- und Mauerwerk, Böden, Fenster und Türen saniert.

Darüber hinaus sollen Strom- und Wasserleitungen im Gelände erneuert werden, Anschlüsse werden gelegt, damit künftig sowohl das Wegesystem als auch die Häuser selbst besser auszuleuchten sind. So wird beispielsweise die Wegeführung vom Eingang im Jahr100Haus über die Winkelscheune bis zum Jahrmarkt in einem ersten Schritt mit Pollerleuchten ausgestattet, so dass künftig unsere Gäste abends oder in der dunklen Jahreszeit sicher durch das Gelände gehen können. Besonders erfreulich: Im Zuge der zu erwartenden Erdarbeiten werden auch über die Jahre in Mitleidenschaft gezogene Wege saniert.

Beim Gang in die historischen Häuser sollen Barrieren Stück für Stück abgebaut werden. So werden schwer überwindbare Kopfsteinplasterungen, Schwellen oder Gefälle behutsam angeglichen, so dass die Häuser mittelfristig für Menschen mit Einschränkungen zugänglich sind, ohne zu stark in die historische Substanz und Anmutung einzugreifen. Das Haus aus Großharrie, das schon jetzt mit seiner Herdstelle im Fokus einer vielfältigen kulturellen Vermittlung steht, wird zu einer Art Musterhaus in diesem Prozess.

Hier wie auch in 11 weiteren Gebäuden werden digitale Projektionen von ehemaligen Bewohner*innen unseren Gästen das Leben und den Alltag von Früher veranschaulichen. Lebensgroße Hologramme von historischen und fiktiven Menschen aus Schleswig-Holstein werden von Schauspieler*innen filmisch realisiert, die dargestellten Szenen durch Beamer umgesetzt.

Landesmuseen Schleswig-Holstein
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